Optionsausübung: Kein Verlust des Minderungsrechts

Kennt der Mieter bei Abschluss des Vertrags einen Mangel, ist sein Minderungsrecht ausgeschlossen. Treten solche Mängel während der Mietzeit auf und übt der Mieter dennoch ohne Beanstandung ein ihm eingeräumtes Optionsrecht aus, sind diese Grundsätze nicht anzuwenden. Dies bedeutet, dass ein Mieter, der in Kenntnis von Mängeln ein Optionsrecht ausübt, seine Minderungsrechte nicht verliert.

BGH, Urteil vom 05.11.2014 - XII ZR 15/12.

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