Wechsel des Forderungsgrundes

Ein Insolvenzgläubiger, der es zunächst versäumt hat, seine Forderung (ganz oder teilweise) als aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung stammend anzumelden, kann dies auch dann noch nachholen, wenn die Forderung aus einem anderen Rechtsgrund bereits zur Tabelle festgestellt worden ist. Dem steht die Rechtskraft des § 178 Absatz 3 InsO nicht entgegen.

OLG Köln, Urteil vom 07.02.2019 - 7 U 176/17, juris.

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